Der Reichstag in Berlin ist neben dem Brandenburger Tor eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt Berlin. Erbaut in den Jahren 1884 – 1889 war es bis 1918 der Regierungssitz des Parlaments des Deutschen Kaiserreiches und der Weimarer Republik.

Nach einem großen Brand und den Folgen zweiten Weltkrieges waren die Beschädigungen am Reichstagsgebäude so enorm, dass es nicht weiter genutzt werden konnte. Die Beschädigungen an der ursprünglichen Kuppel waren so stark, dass diese gesprengt werden musste. Dieses geschah 1957 im Zuge mit den beginnenden Umbaumaßnamen. Nachdem beschlossen wurden, dass der gesamte Bundestag nach Berlin zieht, wurde der Reichstag nochmals modernisiert. In diesem Zuge wurde auch die 1957 gesprengte Kuppe durch eine Glaskuppel ersetzt.

Diese Glaskuppel mit einem Durchmesser 38 Metern und einer Höhe von rund 23,5 Metern ist seitdem eines der Wahrzeichen der Stadt Berlin. Besucher aus aller Welt nutzen die Gelegenheit die Glaskuppel zu besichtigen und in dem auf der Dachterrasse befindlichen Restaurants Käfer den wunderbaren Ausblick zu genießen.

Aufgrund erhöhter Terrorgefahr wurde die Kuppel im Herbst 2010 für einige Wochen für Besucher gesperrt, kann jedoch seit Dezember 2010 wieder von Teilnehmern von Führungen oder Veranstaltungen besichtigt werden.