Das Berliner Brandenburger Tor steht direkt am Pariser Platz in Berlin Mitte. Erbaut wurde es in den Jahren 1788 bis 1791 und gilt als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt. Während der Teilung der Stadt markierte das Brandenburger Tor die Grenze zwischen Ost-Berlin und West-Berlin, auch wenn das Tor in dieser Zeit nicht durchquert werden durfte.

Das 26 Meter hohe Tor wird von der rund 5 Meter hohen Kupfer Quadriga gekrönt. In dem zweirädrigen Streitwagen, der von vier Pferden gezogen wird die geflügelte Siegesgöttin Viktoria dargestellt. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Quadriga und das Brandenburger Tor mehrfach stark beschädigt. Lediglich der Kopf des Pferdes ist noch im Original erhalten und befindet sich im Märkischen Museum in Berlin.

Nachdem das Brandenburger Tor nach dem Mauerfall aufwendig restauriert wurde, wurde es im Jahr 2002 erneut enthüllt und ist seitdem ein großer Anziehungspunkt für Touristen der Stadt. Die jährlichen Kosten für die Instandhaltung des Tores belaufen sich auf etwa 200.000 Euro, denn besonders der Sandstein wird durch die Umwelteinflüsse stark in Anspruch genommen. Auch aus diesem Grund ist das gesamte Tor für den Verkehr gesperrt und kann lediglich zu Fuß durchquert werden.

Das Brandenburger Tor gilt heute noch weltweit als Symbol der Teilung und der wieder Zusammenführung Berlins, welches das Resultat des ungebrochenen Willens der Menschen in Ost- und West-Berlin war.